KURZE EINLEITUNG (Textauszug)

Weltbilder

Wie wir die Welt sehen, uns in ihr bewegen, was wir dabei denken und fühlen wurde durch
unsere Erziehung und unser Umfeld stark geprägt.

Wir können mit einem Weltbild
aufwachsen, in dem wir uns als Menschen entwickeln, die morgens aufstehen, zur Arbeit
gehen, sich danach um die Familie kümmern, ein wenig Freizeit haben und dann wieder
schlafen gehen.

Wir freuen uns aufs Wochenende, auf den Urlaub und auf Weihnachten. Wir
sind glücklich über ein neues Auto, ein neues Handy oder neue Schuhe. Wir glauben an das,
was wir sehen, beweisen und anfassen können. Wir sind einer von vielen und leben
angepasst und brav unser Leben innerhalb der Strukturen.

Aber ist es das? Ist das Leben?

Grundsätzlich dürfen wir natürlich immer selbst entscheiden, wie wir das eigene Leben
definieren und wie es laufen soll.

Wie wäre es denn mit einem anderen Ansatz und zwar mit folgendem Weltbild: Wir
kommen als Seele auf die Erde, bekommen einen Körper als Transport- und
Ausdrucksmedium, haben einen wachen und grenzenlosen Geist, der sich dessen
vollkommen bewusst ist.

Wir wissen, wir haben eine bestimmte Lebensaufgabe, die sich
lohnt zu leben. Wir wissen, wir besitzen eine einzigartige Fähigkeit mit der wir der Welt
dienen können.

Wir wissen, dass egal was uns als Menschen hier passiert, es geschieht nicht ohne Grund.
Wir haben Vertrauen – in andere Menschen, in Mutter Erde und in das Leben. Wir wollen
hier auf dem Planeten innerlich wachsen und lernen.

Wir wollen glücklich sein, denn da wo
wir sind, ist unser Himmel und unser Licht auf Erden.
Wir sind etwas Besonderes. Wir sind heilig, weil wir göttlich sind.

ZWISCHENÜBERSCHRIFT?

Basierend auf Erziehung, Prägung durch das Umfeld und die eigene Erfahrung gibt es diese
zwei Weltbilder, die nicht unterschiedlicher sein können. Oder halt. Vielleicht ist es genau
das: menschliche Entwicklung, auch Evolution oder Schöpfung genannt, ist das
Zauberhafteste, was es gibt. Wenn Menschen endlich das Leben hinter dem Leben
erkennen, fangen die Augen wieder an zu leuchten.
„Ich wusste, da gibt es noch mehr zum Leben.“ Ist unser Gedanke und wir sind einfach nur
erleichtert, dass es wahr ist.

Lebensumbrüche

Oft ist unser Weg der Entwicklung begleitet von Umbrüchen jeder Art: eine schwere
Krankheit, ein Unfall, eine Trennung, ein Jobverlust, der Tod eines geliebten Menschen.
Die Natur ist in Zeiten wie diesen ein wunderbarer Ort für Rückzug, Einkehr und
Neuorientierung. Ob es der Ozean ist mit Meeresrauschen und weichem, warmen Sand
unter den Füßen oder der tiefe, grüne Wald mit dicken, alten Bäumen oder die
Berglandschaft mit sensationeller Aussicht ist… Das draußen Sein hat seine eigene
Faszination. Ohne den Lebens-Lärm finden wir zu uns, spüren uns wieder, können
umdenken, kommen in eine neue Klarheit und innere Ruhe, finden Gewissheit und unsere
Verbindung mit uns selbst. In der Natur laden sich unsere energetischen Lebens-Akkus

wieder voll, ganz automatisch. Wir dürfen einfach zulassen, dass es passiert. Mutter Erde ist
für uns da. Und sie spricht ihre ganz eigene Sprache.

Vier einfache Maßnahmen für mehr Erdung

KURZER TEASER / KURZE ÜBERLEITUNG

Grounding

Was sind nun ganz konkrete Maßnahmen für mehr Erdung: täglich oder mehrmals in der
Woche barfuß laufen, auf natürlichem Grund, also Rasen, Waldboden, Sand – das nennt sich
Earthing oder Grounding. Der Körper ist von Natur aus elektrisch geladen und hat oft, weil
wir ja ständig Schuhe tragen, einen Ladungsüberschuss. Durch den direkten Kontakt mit dem
Boden gleicht sich die positive und negative Ladung im Körper in kurzer Zeit aus und führt
ganz subjektiv zu mehr Wohlbefinden. Die Abwehrkräfte werden gestärkt, Entzündungen
und Schmerzen können dadurch zurückgehen und Heilungsprozesse werden beschleunigt.
Klingt doch toll, oder? Wer seinen eigenen Garten hat, darf auch gerne – je nach
Außentemperatur natürlich – nackt auf dem Rasen liegen. In den Armen von Mutter Erde
geborgen zu sein, kann ganz wunderbar sein.

Sonnenstrahlen durch die Bäume beim Waldspaziergang

Waldbaden/ Forrest-Bathing

Der Spaziergang im Wald beruhigt, denn Bäume haben ihre ganz eigene Ausstrahlung. Sie
haben kein Ego. Bäume SIND einfach nur und genau das ist es, was uns Menschen oft fehlt.
Wir Menschen funktionieren leider immer noch im Hamsterrad-Modus: höher, schneller,
weiter, Tun, Tun, Tun… im Wald entschleunigen wir endlich mal, atmen die Waldluft mit den
entspannenden Duftstoffen ein und kommen runter. Im Alltag sind wir regelmäßig
überfordert und stehen wir ja doch immer mal neben uns. Die Bäume sind für uns wie
Vorbilder, wenn wir es denn so sehen wollen: verwurzelt in der Tiefe und und mit der Krone
gen Himmel. Es könnte für uns Menschen etwas bedeuten: voller Urvertrauen mit beiden
Beinen im Leben stehen und mit dem Körper, Herz und Kopf aufrecht und voller Urvertrauen
den Zielen entgegenstreben. Einen Baum zu umarmen fördert also das Gefühl für Erdung
durch die wieder hergestellte eigene Verbundenheit mit dem Himmel und der Erde, einfach
durch das SEIN in der Natur.

Nahrungsmittel wählen, die aus der Erde kommen

Es gibt Zeiten im Leben, da haben wir ganz bestimmte Gelüste, nicht nur während einer
Schwangerschaft. Hunger auf Möhren und Kartoffeln deutet darauf hin, dass unser Körper
Erdung braucht und sich die Energie über bestimmte gesunde und unveränderte
Nahrungsmittel holt. Da gilt es gut auf die Signale des Körpers achten und ihm zuhören. Es
muss also nicht immer Schokolade und Rotwein sein, was beides natürlich auch sehr beliebt
ist zum Runterkommen.

Gesunde Work-Life-Balance

Grundsätzlich dürfen wieder anfangen uns und unseren Impulsen mehr zuzuhören und mehr
das machen, was uns wirklich glücklich und gesundmacht. Der Mensch ist keine Maschine,
welche ständig optimiert werden muss. Es kann zu Besessenheit führen, wenn wir unser
Zeitmanagement, unsere Ernährung, unsere Bewegung und unsere To Do’s ständig
strukturieren und per Handy elektronisch optimieren. Wo ist da der Raum für Muße und für
Seelenbalsam? Und wo ist bitte die Liste mit den To Be’s? Also SEIN: glücklich sein, dankbar
sein, in Frieden sein?

Wenn wir die Antworten darauf finden, ändert unser Bewusstsein über das Leben auf einmal
den Fokus. Und jeder hat da eine andere Wahrheit. Unsere Weltbilder, Vorstellungen über
das Leben und unsere Überzeugungen sind so verschieden. Sie bestimmen maßgeblich unser
Leben. Aber es gibt einen Raum, den wir uns alle teilen: wir wollen glücklich sein und wir
wollen lieben und geliebt werden. Das WIE im Ausdruck ist aber dabei so individuell und
einzigartig wie wir Menschen eben sind.
Lassen wir es doch dabei: jeder darf sein, so wie er oder sie wirklich ist. Wenn wir zurück
kommen in eine Toleranz für Andersartigkeit und Einzigartigkeit, anstatt Anpassung und
Konformität, dann kann es hier auf der Erde richtig schön werden.

Fazit?

Es wird Zeit, dass wir dem Leben den Sinn zurückgeben, den es ursprünglich haben sollte.
Wir haben es nur vergessen. Die Natur und Mutter Erde unterstützen uns auf wunderbare
Weise dabei uns die Erinnerung und unser Urvertrauen zurück zu holen.

Einmal Erdung für Alle bitte!
Barfuß laufen für ein zauberhaftes und gesundes Leben und natürlich den Weltfrieden.
Los geht’s!